5a8691d3bedc638a23c266a2c05ffe91_w720_h480_cp Caritasverband Aschaffenburg Stadt und Landkreis e.V.  - Nachrichten

Die Kleiderkammer der Caritas im Martinushaus Aschaffenburg weitet ab Montag, 13.03.2022 ihre Öffnunsgzeiten aus. Den aus der Ukraine nach Aschaffenburg Stadt und Landkreis geflüchteten Menschen sollen somit mehr Möglichkeiten offen stehen, an Kleidung und Hygieneartikel zu kommen. Geöffnet ist und bleibt die Kleiderkammer natürlich auch weiterhin für alle Besucher und Klient*innen, die mit einem begrenzten finanziellen Budget haushalten müssen.

Ausgabe von Kleidung

Montag: 09.00 - 16.00 Uhr
Dienstag: 09.00 - 16.00 Uhr
Mittwoch: 09.00 - 16.00 Uhr
Das Gabenregal an der Katakombe steht rund um die Uhr zur Verfügung.

Annahme von Kleidung/Spenden

Montag: 09.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch: 14.00 - 16.30 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung

Kontakt

Treibgasse 26 (Martinushaus)
im Untergeschoss
63739 Aschaffenburg
Telefon 06021 · 392-215

a93ad2586a3b8129d0bcf6c6fabb8d2f_w720_h480_cp Caritasverband Aschaffenburg Stadt und Landkreis e.V.  - Nachrichten

Wir möchten gerade jetzt auf unser russischsprachiges Krisentelefon aufmerksam machen. Beim Telefon Doweria (Vertrauen) finden Menschen aus dem russischsprachigen Raum rund um die Uhr Gesprächsangebote. Die Leiterin Tatjana Michalak ist selbst gebürtige Ukrainerin. Sie hofft, dass dieses Angebot in den kommenden Wochen auch von Geflüchteten aus der Ukraine angenommen wird.

Diese sprechen und verstehen oft sehr gut russisch und hätten so eine Möglichkeit, sich im Gespräch zu entlasten.

Die Telefonnummer von Doweria: 030 - 440 308 454.

Mehr in deutscher und russischer Sprache unter: www.russische-telefonseelsorge.de

Man kann mit Doweria auch chatten:
Jeweils Dienstags und Donnerstags von 20:00 bis 22:00 Uhr. Link auf www.russische-telefonseelsorge.de

Das Telefon Doweria ist seit ca. 20 Jahren assoziiertes Mitglied des Telefonseelsorgeverbandes in Deutschland.

 

Мы хотели бы обратить ваше внимание на нашу русскоязычную кризисную горячую линию. По «Телефону Доверия» русскоговорящие люди могут получить круглосуточную консультацию. Руководитель службы - Татьяна Михалак. Она надеется, что эта служба может быть первой помощью для беженцев из Украины. Они часто хорошо говорят и понимают по-русски и, таким образом, имеют возможность выговориться, получить психологическую и информационную помощь в разговоре. Номер Телефона Доверия: 030 - 440 308 454. Подробнее на немецком и русском языках: www.russische-telefonseelsorge.de.

Чат Доверия

Первый русско-говорящий Чат, психологической и консультационной помощи! Анонимно и конфедициально по ссылке: вторник и четверг с 20.00 до 22.00 часов. www.russische-telefonseelsorge.de.

21c481f27bf7ec891c011324e34c8dc6_w720_h480_cp Caritasverband Aschaffenburg Stadt und Landkreis e.V.  - Nachrichten

Bei stark steigenden Energiepreisen brauchen Arbeitslose und geringverdienende Menschen in Deutschland praktische Unterstützung – am 5. März, dem Tag des Energiesparens, und an jedem anderen Tag.

Der Krieg in der Ukraine treibt die Energiepreise noch weiter in die Höhe. Menschen mit geringem Einkommen wird das noch mehr als zuvor vor existenzielle Probleme stellen. Wie etwa die Frage: kochen oder heizen?

Der Anteil für Strom und die elektrische Warmwasserbereitung reicht im Hartz-IV-Regelsatz schon lange nicht mehr aus. Viele Arbeitslose, Alleinerziehende, Sozialhilfebezieher_innen und auch Rentnerinnen und Rentner fürchten sich vor hohen Nachzahlungen oder Energiesperren.

Diese Menschen in ganz Deutschland darf man nicht im Dunkeln und Kalten sitzen lassen. Der Stromspar-Check bietet eine kostenlose Energiesparberatung, die schnell und ganz konkret hilft. "Gerade jetzt sind unsere Stromspar-Teams verstärkt für die Ratsuchenden da und können Stromsperren verhindern", erläutert Marlene Potthoff, die das Projekt für den Deutschen Caritasverband leitet. "Wir beraten vor Ort im Haushalt, im Video-Chat und - bundesweit vernetzt - am Telefon." So sollen auch die Menschen erreicht werden, die kein Stromspar-Check-Büro in ihrer Nähe haben.

"Im Stromspar-Check ist jeder Tag ein Energiespartag - nicht nur der 5. März", findet Frederik Lottje, Projektleiter für den Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD). "Mit viel Know-how beraten unsere Stromspar-Teams Haushalte ebenso individuell wie umfassend zum Energie- und Wassersparen aber auch zum Heizen und Lüften." Mit den Gratis-Soforthilfen wie beispielsweise LEDs, schaltbare Steckerleisten, wassersparende Duschköpfe oder Zeitschaltuhren können teilnehmende Familien damit im Durchschnitt bis zu 200 Euro im Jahr einsparen.

In bundesweit mehr als 150 Städten und Landkreisen haben mittlerweile rund 390.000 Haushalte am Stromspar-Check teilgenommen und so den Energieverbrauch und damit ihre Kosten nachhaltig reduziert.

Zum Hintergrund
Seit 2008 gibt es den bundesweiten Stromspar-Check, in dem der Deutsche Caritasverband und der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) die Bekämpfung von Energiearmut und die Erreichung von Klimaschutzzielen verknüpfen. Gefördert wird das erfolgreiche Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative

Quelle: https://www.caritas.de/presse/pressemeldungen-dcv/drastischer-anstieg-der-energiekosten-der-stromspar-check-hilft-95c2dc2c-79ee-4e80-bb3e-d90478a943bb

 

a86e666514cf93232a6b44dc6f44594e_w720_h480_cp Caritasverband Aschaffenburg Stadt und Landkreis e.V.  - Nachrichten

Vor dem Hintergrund der schrecklichen Ereignisse in der Ukraine verwies Domkapitular Clemens Bieber bei seiner Predigt in Hösbach und Hösbach-Bahnhof/Winzenhohl auf die vielfältigen Formen des gewalttätigen Umgangs untereinander im Alltag. „Die Konsequenz aus den derzeitigen Ereignissen in der Ukraine … sollte ebenso die Erkenntnis sein, dass wir unserem ersehnten friedvollen Miteinander keine Ideologie, sondern eine geistige und geistliche Grundlage geben …“

Die Predigt im Wortlaut:

Es ist Krieg! Nicht irgendwo in der Welt – weit weg von uns; nein, es ist Krieg gleichsam vor unserer Haustüre. Unmittelbare Auswirkungen der schrecklichen und menschenverachtenden Ereignisse werden uns bald erreichen, wenn die direkt umliegenden Staaten nicht mehr alle Flüchtlinge aufnehmen können. Und schon jetzt spüren wir die Auswirkungen in den stark gestiegenen Preisen.

Was Corona nicht geschafft hat, bewirken die Kriegsereignisse. Die angekündigten Lockerungen hätten es ermöglicht, dass in diesen Tagen Menschen zusammenkommen, das Miteinander genießen, sich des Lebens freuen können und einfach Fastnacht feiern. Doch angesichts der bedrohlichen Situation und den Auswirkungen für den Frieden in der Welt wurden alle Feiern abgesagt.

Seit dem 1. September 1939, als Hitler-Deutschland in Polen einmarschierte, ist dies nach fast 83 Jahren der erste Angriffskrieg in Europa. Es gab zwar vereinzelt Bürgerkriege und die russischen Soldaten sind im Verein mit anderen Ostblockarmeen am 21. August 1968 in der Tschechoslowakei einmarschiert und beendeten damit den „Prager Frühling“ und vor genau acht Jahren annektierte die russische Armee die Krim. Jetzt aber rollen nicht nur Panzer, es fallen Schüsse, um ein europäisches Land in seiner Gänze von einer fremden Macht anzugreifen mit dem Ziel, eine demokratisch legitimierte Regierung zu entmachten. Dabei droht Putin mit schrecklichsten Vergeltungsmaßnahmen, wenn sich ein anderes Land in den Weg stellt oder gar in den Konflikt eingreifen würde. Nie gab es in der Geschichte unseres Volkes eine so lange Phase ohne Krieg, ohne Auseinandersetzungen zwischen zwei Nationen, die auf Schlachtfeldern ausgetragen wurden. Vielleicht – so mutmaßen manche – war die Zeit von 77 Jahren seit Ende des Zweiten Weltkrieges zu lange, um eine Vorstellung zu haben, was Krieg und seine Auswirkungen bedeuten.

Ich erinnere mich an meine Predigt damals als Kaplan in Schweinfurt. Es ging um den 50. Jahrestages des Angriffs auf Polen, denn damit begann der Zweite Weltkrieg. „Die Vorbereitungen für den nächsten Krieg beginnen, wenn die Auswirkungen des letzten Krieges vergessen sind!“, so meine Mahnung damals bei einem Jugendgottesdienst im Jahre 1989.

Über Nacht wird uns vor Augen gestellt, wie zerbrechlich der Friede ist, in dem wir uns wähnen und in dem wir uns bewegen. Doch bei genauer Betrachtung unserer Lebenssituation wird deutlich, wir erleben schon Jahrzehnten intensiv Krieg – nicht nur in vielen Ländern der Erde, sondern auch bei uns. Spätestens mit der Verbreitung der modernen sozialen Kommunikationsformen hat der Pranger, an den Menschen gestellt und fertig gemacht werden, wieder Einzug gehalten in unser Miteinander! Nehmen wir nur die Kommentierungen zu Nachrichten und Meldungen aus der Politik. Bei den vielfach unsäglichen Aussagen – zumeist aus der anonymen Deckung – geht es weniger um die Sache als um Menschen, die diffamiert werden oder gar Todesdrohungen erhalten usw. Immer mehr Bundes- und Landespolitiker brauchen Personenschutz. Wie viele Bürgermeister und Landräte wollen nicht mehr kandidieren, weil sie die Anfeindungen für sich und ihre Angehörigen leid sind – und das auf kommunaler Ebene.

Es gehört heute schon zum Standard für Menschen in einer besonderen Verantwortung ob im gesellschaftlichen Bereich, ob in Kirche oder Schule, ob in der Wissenschaft oder Wirtschaft und Arbeitswelt: Wenn irgendjemand sich an diesen Personen reibt oder sich über irgendetwas an ihnen ärgert oder nicht passend erscheint, werden diese Personen zumeist anonym verleumdet und viele Redaktionen scheinen froh zu sein, wenn sich ihnen – ohne dass irgendetwas bewiesen ist – die Möglichkeit für eine Schlagzeile bietet.

Die Spirale der Gewalt geht weiter: Wie oft leben Kinder in Angst, weil sie von anderen Kindern oder Heranwachsenden gemobbt werden! Im Streit befindliche Nachbarn oder Verwandte denunzieren einander z.B. beim Arbeitgeber.
Kurzum: Auf allen gesellschaftlichen Ebenen, in allen sozialen Schichten werden ständig Kriege geführt. Wenn jemand eine andere Meinung hat, dann wird er als uneinsichtig abgetan.
Ich will jetzt gar nicht von den Gewaltexzessen selbst im unmittelbaren zwischenmenschlichen Bereich reden, von denen wir immer häufiger hören und lesen.

Am vergangenen Mittwoch bin ich zufällig als Zuschauer in die sogenannte „Münchner Runde“ im BR-Fernsehen geraten und habe die Diskussion am Bildschirm mit Erschrecken verfolgt. Junge Klimaaktivisten hatten durch die live übertragene Diskussionsrunde, in die eine Vertreterin eingeladen war, sogar eine große Bühne, um vor einem Millionenpublikum ankündigen zu können, dass sie in den nächsten Tagen nicht nur weitere Straßen blockieren, sondern im Bereich großer Flughäfen im Land in den Luftraum eindringen werden, um den Flugverkehr lahmzulegen. In diesem Zusammenhang wurden und werden Ultimaten an die Politik gestellt und noch radikalere Maßnahmen angekündigt.

Als erschreckend empfand ich, dass eine in der Diskussionsrunde anwesende Spitzenpolitikerin Verständnis formulierte und die Klimaaktivistin in Schutz nahm, während ein älterer, sehr erfahrener Politiker darauf hinwies, dass dies nicht nur nicht rechtens sei und viele Menschen in ihrer Bewegungsfreiheit einschränke, sondern auch einer Meinungsdiktatur gleichkäme, weil eine sehr kleine Minderheit versuche, dem Großteil der Bevölkerung ihre persönliche Überzeugung aufzuzwingen. Deshalb riet er, sie solle sich in der Politik engagieren, für ihre Meinung werben und bei den nächsten Wahlen versuchen, dafür auch eine Mehrheit zu erhalten. Darauf kam die Antwort, dass sie dafür keine Zeit mehr habe und die Politik mit ihrer in Klimafragen zu langsamen Vorgehensweise sie zwinge, solche Maßnahmen zu ergreifen. Schuld für ihr Verhalten und ihre Aktionen habe also die Politik.

Aber nicht nur im Bereich der Politik herrscht immer mehr verbale Gewalt. Wie viele Lehrerinnen und Lehrer sind es leid, ständig von Eltern beschimpft zu werden. Wie viele Journalisten, Redakteure maßen sich an, letztverbindliche Urteile über andere zu sprechen. So habe ich jetzt erst wieder in einer großen deutschen Tageszeitung die ultimative Rücktrittsforderung gegen einen Bischof gelesen.

Abgesehen von möglicherweise höheren Auflagenzahlen oder Einschaltquoten wird auf jeden Fall Stimmung gemacht, selbst wenn nicht alles der Wahrheit entspricht oder wirklich erforscht ist. Im alten Beichtspiegel meiner Kindertage war für die Gewissenserforschung nicht nur die Frage vorgesehen, ob ich immer wahrhaftig und aufrichtig war, sondern auch die Frage, ob ich Fehler von anderen ohne Not weitergesagt habe. Von dieser barmherzigen Haltung im Umgang miteinander entfernen wir uns in unserer Gesellschaft mehr und mehr.

Genau darauf zielt Jesus ab mit seinem Wort im heute verkündeten Evangelium: „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht?“

Es geht um die Glaubwürdigkeit, die es unbedingt braucht, damit die Menschen in einer Gesellschaft miteinander leben und umgehen können. Das mahnt Jesus an: „Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte hervorbringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte hervorbringt. Jeden Baum erkennt man an seinen Früchten: ... Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil in seinem Herzen Gutes ist; und ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil in seinem Herzen Böses ist. Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund.“

Von daher lässt sich vielleicht erahnen, was das Herz und das Denken des Wladimir Putin und seiner Gefolgsleute erfüllt, und warum sie militärische Maßnahmen ergreifen, um entsprechend ihrem selbst zurechtgelegten Geschichtsbild die Welt und das Leben im Osten Europas neu zu ordnen, schlimmer noch, dass sie auch den Zusammenhang der Länder im Westen Europas neu konstruieren wollen.

Es hilft nicht, uns mit Aussagen wie „ein lupenreiner Demokrat“ aufzuhalten. Wir sollten uns zunächst darüber klar werden, dass Krieg nicht erst beginnt, wenn Schüsse fallen, sondern schon dort beginnt, wo Menschen einander Gewalt antun – in welcher Form auch immer. Wenn uns das klar wird, dann gewinnen wir die Einsicht, dass die Erziehung zum Frieden in Familie, Schule, Kirche und Gesellschaft nicht mit einer Ideologie begründet werden kann, sondern ein geistiges und geistliches Fundament braucht.

Ein Mensch und damit auch eine Institution, die von Menschen getragen und verantwortet wird, wird stets Fehler machen. Es muss dann aber deutlich werden, dass aus Fehlern gelernt und versucht wird, dies im besten Sinne des Wortes wieder gut zu machen. Wir sind als Menschen nie vor Fehlern gefeit, umso mehr kommt es darauf an, barmherzig miteinander umzugehen und so Besserung zu ermöglichen. Schlimm und unmenschlich sind die Systeme, die angeblich keine Fehler machen, aber genau deshalb zutiefst blind sind und die Fehler anderer radikal auszumerzen versuchen.

Um das Wort Jesu im Evangelium aufzugreifen: Ein Blinder kann keinen Blinden führen. Wenn aber ein Mensch Einsicht in seine eigenen Fehler hat, kann er zunächst sein eigenes Verhalten verbessern. Dann kann er mit den Fehlern anderer so umgehen, dass auch sie Einsicht in ihr Fehlverhalten gewinnen. Daraus wiederum erwachsen ein Neuanfang und ein lebenswertes Miteinander.
Die Konsequenz aus den derzeitigen Ereignissen in der Ukraine sollte nicht nur in unserer Hilfe für die von diesem verrückten Krieg bedrohten Menschen sein, eine wesentliche Konsequenz sollte ebenso die Erkenntnis sein, dass wir unserem ersehnten friedvollen Miteinander keine Ideologie, sondern eine geistige und geistliche Grundlage geben, und die beginnt bei der Erziehung und Prägung der inneren Haltung, die wir hoffentlich nicht allein dem Zeitgeist und den Medien, die rund um die Uhr über ihn berichten, überlassen!

Domkapitular Clemens Bieber
www.caritas-wuerzburg.de
(
Direkter Link zur Quelle)


Text zur Besinnung

Mit den Augen Jesu sehen

Mit den Augen Jesu sehen,
meine eigene Blindheit,
meine Gruben, in die ich mich verrannt habe.

Mit den Augen Jesu sehen,
meinen Balken im eigenen Auge,
meine Disteln und Dornen im Herzen.

Mit den Augen Jesu sehen,
die Splitter in den Augen der anderen,
die schlechten Früchte an den Bäumen des Lebens.

Mit den Augen Jesu sehen,
mich anschauen lassen von ihm,
tief drin im Herzen.

Mit den Augen Jesu sehen,
und so Ansehen erlangen,
vor ihm und anderen.

Mit den Augen Jesu sehen,
und neu sehen lernen,
mich, die anderen und IHN.

(Autor unbekannt)


Katholische und evangelische Gemeinden, Vereine und Verbände in Aschaffenburg laden am Aschermittwoch, 02. März 2022 um 18 Uhr zu einem Ökumenischen Friedensgebet in der Treibgasse zwischen Agathakirche und Martinushaus ein.

Friedensgebet 22 k

99f0fa3b9c1279c8b4c5e8fcf1d78bfb_w720_h480_cp Caritasverband Aschaffenburg Stadt und Landkreis e.V.  - Nachrichten

Die ganze Welt schaut schockiert auf den eskalierenden Krieg in der Ukraine. Die Caritas hat bereits seit Wochen Vorbereitungen getroffen, Evakuierungspläne ausgearbeitet und ihre Mitarbeitenden auf den Kriegsfall vorbereitet. Denn schnelle Hilfe ist jetzt entscheidend.

 

Freiburg/Kiew, 25. Februar 2022. Tausende Spenderinnen und Spender der Caritas zeigen sich angesichts der Eskalation des Krieges solidarisch mit den Menschen in der Ukraine. „Der Krieg mitten in Europa ist für die notleidende Bevölkerung in der Ukraine eine Tragödie und für uns alle in Deutschland ein Schock. Aber die große Solidarität, die wir von unseren Spenderinnen und Spendern für die Hilfszentren unserer Caritas-Kollegen in der Ukraine erfahren, ist überwältigend. Dieses Signal, das wir durch die Spendeneingänge wie auch persönliche Mitteilungen erhalten bedeutet uns in Deutschland wie auch den Mitarbeitern in der Ukraine sehr viel“, so Oliver Müller Leiter von Caritas international.

Die Caritas Ukraine ist landesweit an 37 Standorten mit mehreren Hundert Mitarbeitern im Einsatz, um Unterstützung für Binnenflüchtlinge anzubieten; zudem haben sich bereits vor Wochen Freiwillige aus den Kirchengemeinden für Hilfseinsätze gemeldet. Zwei der Caritas-Hilfszentren ganz im Osten des Landes wie beispielsweise in Mariupol mussten aufgrund der vorrückenden russischen Truppen geschlossen werden. An weiter westlich gelegenen Standorten werden aber derzeit auch neue Strukturen für die Versorgung der Hilfesuchenden aufgebaut. „Es ist bewundernswert, was die Kolleginnen und Kollegen derzeit unter Lebensgefahr leisten. Zumal ihre eigene persönliche Lage und die ihrer Familien auch sehr schwierig ist“, so Oliver Müller.

Die Caritas hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten mit Notfallplänen auf etwaige Notlagen vorbereitet und landesweit die Mitarbeitenden geschult. In Städten wie Chmelnezkyj, Iwano-Frankiwsk, Ternopil und Lwiw in der West-Ukraine werden zum Beispiel Feldküchen, Notunterkünfte sowie psychologische Unterstützung für kriegstraumatisierte Menschen angeboten.

Dr. Oliver Müller, Leiter von Caritas international, steht für Interviews zur Verfügung.


Spenden mit Stichwort " CY00050 Ukraine-Konflikt " werden erbeten auf:

Caritas international, Freiburg,

Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
BLZ 660 205 00
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC.: BFSWDE33KRL
oder online unter: www.caritas-international.de

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Ukraine Krise
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/


Liveticker und umfassende Informationen finden Sie unter:
Caritas International

46270c0849cc37f5fc08c07572f59558_w720_h480_cp Caritasverband Aschaffenburg Stadt und Landkreis e.V.  - Nachrichten

Was die Gesellschaft zusammenhält

Berlin/Freiburg. 72 Prozent der Menschen in Deutschland sind der Meinung, der gesellschaftliche Zusammenhalt habe durch die Pandemie gelitten. Zwei Drittel sagen: Institutionen, bei denen sich Menschen ehrenamtlich für andere engagieren sowie Anbieter von sozialen Hilfen, haben in dieser Zeit am meisten dazu beigetragen, die Gesellschaft zusammenzuhalten

Der Beitrag der Medien, der Politik und kultureller Institutionen zum Zusammenhalt in der Pandemie wird dagegen eher gering bewertet. Das ergab eine von forsa durchgeführte repräsentative Befragung, die der Deutsche Caritasverband in Auftrag gegeben hat.

Demnach meinten 37 Prozent der Befragten, der gesellschaftliche Zusammenhalt habe in der Pandemie „deutlich“ gelitten. Nur fünf Prozent sagen, er habe „deutlich zugenommen“. 35 Prozent finden, er habe „etwas abgenommen“ und 20 Prozent, er habe „etwas zugenommen“.

Das „Wir“ leidet

„Die Zahlen bestätigen, was unsere Kolleginnen und Kollegen in den Diensten und Einrichtungen erleben. Es gibt großartige Momente gelebter Solidarität und viele Beispiele für ein Zusammenrücken in der Pandemie. Insgesamt überwiegt aber das Gefühl, dass das ‚Wir‘ in der Pandemie erheblich leidet“, kommentiert Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa die Ergebnisse. „Die ständige Bedrohung durch das Virus und die Notwendigkeit, Abstand zu halten, haben die Kräfte erschöpft und das Miteinander in Mitleidenschaft gezogen.“

Die Signale aus der Praxis seien besorgniserregend: „Viele Pflegekräfte sind ausgebrannt. Sozialarbeiterinnen verzweifeln im Angesicht von Jugendlichen mit Essstörungen und Kindern mit Angststörungen. Unsere Beratungsstellen sind überlaufen, viele Klientinnen und Klienten wissen nicht weiter“, so Welskop-Deffaa. Hinzu komme, dass „die Frage, wie das Virus am besten zu bekämpfen ist, zu Unfrieden und Spannungen in Kollegen- und Freundeskreisen führt.“

Politik bei jungen Menschen abgeschlagen

Auf die Frage, welche Personen oder Organisationen den gesellschaftlichen Zusammenhalt befördern, antworten 67 Prozent, dass „Vereine und Verbände, in denen Menschen sich ehrenamtlich für andere engagieren können“ dies „stark“ oder „sehr stark“ tun. An zweiter Stelle finden sich „Anbieter von sozialen Hilfen“, mit einer Zustimmung von 60 Prozent. „Kulturelle Orte“ (21 Prozent), „soziale Medien und soziale Netzwerke“ (24 Prozent) und die Politik (31 Prozent) werden deutlich weniger als Zusammenhaltstifter erfahren. Bildungseinrichtungen (47 Prozent) und klassische Medien (33 Prozent) liegen dazwischen. 

Als Alarmsignal wertet die Caritas, dass wenig junge Menschen einen positiven Beitrag der Politik zur Stärkung des Zusammenhalts sehen. „Offenkundig hat Politik bei jungen Menschen ein Vertrauenskapital verspielt, weil sich diese von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie belastet oder vergessen fühlen“, so Welskop-Deffaa. Von den befragten 14- bis 29-Jährigen werten lediglich 17 Prozent den Beitrag der Politik zum gesellschaftlichen Zusammenhalt als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ – bei ihnen liegt die Politik damit am Ende der Skala der Zusammenhaltstifter. 

„Sorgen bereitet uns auch, dass in Ostdeutschland deutlich weniger Menschen die Anbieter sozialer Hilfen als förderlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt erleben als in anderen Teilen des Landes“, so Welskop-Deffaa. Im Osten heben nur 45 Prozent der Befragten diesen Beitrag als besonders wichtig hervor, während die Zustimmung im Westen bei 63 Prozent liegt. „Die soziale Infrastruktur – Schuldnerberatungsstellen, Wohnungslosenhilfe und andere Angebote – ist nicht in allen Teilen Deutschlands gleich gut ausgebaut. Das spiegelt sich in den Ergebnissen der Befragung wider.“

„Zusammenspiel mit anderen Institutionen“

 „Die Ergebnisse sind in dem Jahr, in dem der Deutsche Caritasverband sein 125-jähriges Jubiläum feiert, für uns ein starker Ansporn“, so die Caritas-Präsidentin. „Die Wohlfahrtsverbände sind beides: Orte, an denen die Menschen sich für andere engagieren können – das tun bei der Caritas knapp 700.000 hauptamtliche und eine halbe Million ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – und Anbieter von sozialen Hilfen. Die Pandemie führt uns vor Augen, wie lebenswichtig sie für viele Menschen sind.“

Die Ergebnisse der Umfrage sind für die Caritas-Präsidentin auch ein Auftrag, mehr für die Stärkung der politischen Teilhabe und der Demokratie zu tun. „Wir können und wollen unsere Rolle nur im Zusammenspiel mit anderen Institutionen und Partnern, nicht zuletzt der Politik, erfüllen.“

Große Zustimmung für Respekt, Solidarität, Gerechtigkeit

In der Umfrage äußerten die Befragten sehr große Zustimmung zu den Werten, die aus Sicht der Caritas das Fundament des gesellschaftlichen Zusammenhalts bilden. So bewerten 85 Prozent der Befragten „Respekt gegenüber allen Menschen“ als „wichtig“ oder „äußerst wichtig“ für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Bei „Solidarität mit den Schwächsten“ ebenso wie bei „gerechten Chancen für Arme und Ausgegrenzte“ sind mehr als zwei Drittel (68 %) der Befragten der Meinung, diese Werte seien für den gesellschaftlichen Zusammenhalt wichtig.

„Der Wertekompass unserer Gesellschaft ist intakt“, zeigt sich die Caritas-Präsidentin überzeugt. „Die Pandemie fordert uns heraus, diese Überzeugungen auch zu leben. Individuell, aber vor allem auch gemeinsam. Die Caritas will als Treiberin sozialer Innovationen in Deutschland und weltweit auch in den nächsten 125 Jahren dazu beitragen.“

Die Jubiläumskampagne des Deutschen Caritasverbandes „Zukunft denken, Zusammenhalt leben: #DasMachenWirGemeinsam“, die heute an den Start geht, will zeigen: Gemeinsam in alten und neuen Allianzen lassen sich soziale Gräben überspringen und soziale Ungerechtigkeiten überwinden.    

Zur Umfrage

Das Umfrageinstitut forsa hat im Auftrag des Deutschen Caritasverbandes eine repräsentative telefonische Umfrage durchgeführt. Ein Teil der Fragen wurde zwischen dem 15. und 17. Dezember 2021 gestellt, ein anderer Teil in der ersten Januarwoche 2022, jeweils an 1.000 Personen über 14 Jahre. Mehr zu den Ergebnissen der Umfrage finden Sie hier zum Herunterladen: Caritas-Umfrage: Corona lässt das Wir-Gefühl in der Gesellschaft schwinden

Zur Kampagne „Zukunft denken, Zusammenhalt leben: #DasMachenWirGemeinsam“

Die Kampagne appelliert an alle Menschen innerhalb und außerhalb der Caritas, gemeinsam an einer sozialeren und gerechteren Gesellschaft zu arbeiten, gerade in der Coronakrise. Die Kampagne begleitet das 125-jährige Jubiläum des Deutschen Caritasverbandes und stellt die Werte, die das Fundament der Caritas bilden, in den Vordergrund. Entwickelt wurde die Kampagne zusammen mit der Berliner Agentur Ballhaus West. Die Kampagnenmotive und mehr Informationen zur Kampagne gibt es hier: www.dasmachenwirgemeinsam.de. Zur Geschichte der Caritas gibt es unter www.caritas.de/125-jahre mehr zu lesen, sowie im aktuellen Caritas Jahrbuch.

Mathilde Langendorf I DCV

b67fb4994e9d9e9423b20e6af9834076_w720_h480_cp Caritasverband Aschaffenburg Stadt und Landkreis e.V.  - Nachrichten

Ab Mittwoch 12.01.2022 belebt der Caritasverband Aschaffenburg sein Angebot der Kurberatung wieder. Im Ehrenamtszentrum "Unbezahlbar" in Kleinostheim werden zwei ehemalige Mitarbeiterinnen auf professioneller, ehrenamtlicher Basis das Angebot fortführen und ratsuchende Mütter und Väter bei ihrem Weg der Beantragung einer Mütterkur bzw. einer Mutter-/Vater-Kind-Kur unterstützen.

Dabei stehen eine bedürfnisgerechte Beratung, Unterstützung bei der Antragsstellung und auch die Vermittlung in geeignete Kurkliniken im Vordergrund.

Wichtiger Hinweis: Termine müssen im Vorfeld per E-Mail oder Telefon vereinbart werden!
Die Kurberatung kann Mails und Anrufe auch nur zu den Sprechzeiten entgegennehmen und beantworten!

 

Caritasverband Aschaffenburg - Stadt und Landkreis e.V.

Sprechzeiten:
mittwochs, 09.30-12.30 Uhr und 13.00-16.00 Uhr

Kontakt und Terminvereinbarung (nur erreichbar zu Sprechzeiten!):
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. 06027/9904948
(Die Kurberatung ist nur zu den Sprechzeiten unter dieser Nummer erreichbar!)
www.caritas-aschaffenburg.de/sie-suchen-hilfe/kurberatungsstelle

Die Beratung findet in der „UNBEZAHLBAR - von Mensch zu Mensch“ statt
Ziegelstraße 9
63801 Kleinostheim

2022 01 04 Kurberatung 2022 Kleinostheim

cd2bb8583cc845ffb0e61ad2fe4952f2_w720_h480_cp Caritasverband Aschaffenburg Stadt und Landkreis e.V.  - Nachrichten

Liebe Freunde und Förderer des Caritasverbandes Aschaffenburg,

das Jahr 2021 neigt sich dem Ende zu, wir halten inne und blicken zurück auf ein besonderes Jahr, die Corona-Pandemie hält uns nach wie vor in Atem. Es wurde uns allen viel abverlangt, sowohl beruflich als auch privat und bedauerlicherweise kann man doch behaupten, dass das Jahr immer noch geprägt war von Einschränkungen und Unsicherheit.

Hoffnung machte uns aber glücklicherweise der Start der Impfkampagne - ein Licht am Ende des Tunnels – es scheint doch ein Ende der Krise in Sicht!

Trotz aller Widrigkeiten, haben wir doch immer die Zeit gefunden miteinander zu lachen, das Leben zu genießen und uns auch auf die wesentlichen Dinge des Lebens zu besinnen, wie Glaube, Liebe, Mitgefühl und Zusammenhalt.

Rolf Krenzer, Liedtexter und Kinderbuchautor, beschreibt uns ganz wunderbar, was Weihnachten bedeutet und was bedeutungsvoll im Leben ist!

Wann fängt Weihnachten an?

Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute bei dem Stummen verweilt,
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise laut wird und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht
Geborgenheit, helles Leben verspricht,
und du zögerst nicht, sondern du gehst,
so wie du bist, darauf zu,
dann, ja, dann fängt Weihnachten an.

Rolf Krenzer

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein frohes und hoffnungsvolles Weihnachtsfest, richten Sie Ihren Blick auf die Dinge des Lebens, die es glücklich und lebenswert machen und starten Sie mit Zuversicht und Optimismus ins neue Jahr 2022! 

Herzliche Grüße im Namen des Caritasverbandes Aschaffenburg

Marco Maier und Christopher Franz
(Vorstand des Caritasverbandes Aschaffenburg - Stadt und Landkreis e.V.)

433c7d1263af4f4cb6aec94bacd89cee_w720_h480_cp Caritasverband Aschaffenburg Stadt und Landkreis e.V.  - Nachrichten

Die Kleiderkammer des Caritasverbands Aschaffenburg (Treibgasse 26, im Martinushaus) ist in der Zeit vom 24.12.2021 bis einschließlich 09.01.2022 geschlossen.
Sowohl die Kleiderausgabe als auch die Annahme von Spenden ist ab Montag 10. Januar 2022 wieder möglich.

Weiterhin weisen wir nochmals darauf hin:

  • spenden Sie bitte nur Kleidung und kleinen Hausrat in überschaubaren Mengen - von kompletten Haushaltsauflösungen bitten wir abzusehen
  • gebraucht wird besonders Mode für junge und junggebliebene Menschen
  • Unterwäsche: dringend benötigt werden Unterwäsche und Socken für Männer und Frauen - und das am besten als Neuware. Falls Sie also beim Einkauf auf ein Schnäppchen stoßen und etwas Gutes tun möchten, kaufen Sie gerne ein Teil/Set mehr und spenden es an die Kleiderkammer. Hierfür ein Herzliches Dankeschön!

Hier geht es zur Seite der Kleiderkammer.

17d0d61a102972f44276a4ac4f9ad4f1_w720_h480_cp Caritasverband Aschaffenburg Stadt und Landkreis e.V.  - Nachrichten

„Integreat“ hieß die bisherige Appl für Aschaffenburg, die zur Orientierung für alle, die neu in Aschaffenburg sind, gedient hat. Mit vielen Tipps und Infos über Aschaffenburg erleichterte sie Neuzugezogenen das Ankommen in der Stadt. Da die App auch in die gängigsten Fremdsprachen übersetzt wurde, konnte sich die Nutzer*innen schnell zurechtfinden und wichtige Infos erhalten.  

Die App „hallo aschaffenburg“ ist die Neuauflage und Erweiterung. Die Zielgruppe wurde jetzt von „Zugewanderte“ auf „alle“ erweitert und die Inhalte wurden ebenso ausgebaut, so dass ein großes digitales Nachschlagewerk für Bürger*innen und Fachkräfte im gesamten Bildungs- und Sozialsektor der Stadt entstehen konnte. Alle Inhalte sind barrierefrei, in 11 Sprachen und auch offline verfügbar. Zu jeder Einrichtung gibt es Kontaktangaben und Verlinkungen zu den Homepages. Die App gibt es zum Download als auch als Web-App, die Inhalte sind identisch.

Weitere Informationen:
Website der Stadt Aschaffenburg
Flyer zur App
hallo aschaffenburg im Playstore
hallo aschaffenburg im Appstore

bc1476595ddee901cdfca657e215c385_w720_h480_cp Caritasverband Aschaffenburg Stadt und Landkreis e.V.  - Nachrichten

Auch die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Caritas im Landkreis Aschaffenburg hat sich am Orange your City beteiligt, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen. Das Thema Gewalt ist für die Mitarbeiter*innen in vielerlei Hinsicht im beruflichen Alltag zu spüren und greifbar nahe. Gewalt betrifft Frauen, Kinder und Jugendliche. Gewalt gegen Frauen, Kinder und Jugendliche ist sehr vielschichtig und in der Regel mit Scham behaftet. Wichtig ist den Beratern und Beraterinnen, präventive Angebote für Ratsuchende und Kinder anzubieten und zu etablieren. Effektive Gewaltprävention kann schon im Kindergarten und der Grundschule beginnen. Kinder können in Rollen- oder Gruppenspielen lernen, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Die Mitarbeiter*innen der Beratungsstelle stehen Kindergärten und Schulen als Ansprechpartner auch zum Thema Gewalt unter Kindern zur Verfügung.

Derzeit ist in der Beratungsstelle ein neues Projekt für Kinder zum Thema Gewalt und Mobbing unter Kindern in Planung. In Zusammenarbeit mit Jugendschulsozialarbeiter*innen an Schulen (JaS) und den Schulpsychologen und Schulpsychologinnen des Landkreises Aschaffenburg wird ein Gruppenangebot für Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren von der Beratungsstelle angeboten. Startermin wird im Frühjahr 2022 sein.

Iris Nick (Dipl. Sozialpädagogin - FH)
Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern im Landkreis Aschaffenburg

 

Zum Hintergrund "Orange your city":

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen und Mädchen jährlich am 25. November beteiligten sich auch 2021 erneut viele Akteure in Stadt und Landkreis Aschaffenburg an der weltweiten Kampagne „Orange Your City". Öffentliche Gebäude und andere Wahrzeichen sollen an diesem Tag und in dieser Nacht orange beleuchtet werden. Initiator in Aschaffenburg ist der Zonta Club (Weitere Informationen hier)

88beae5f60aca9ec02bd37c94f8345d7_w720_h480_cp Caritasverband Aschaffenburg Stadt und Landkreis e.V.  - Nachrichten

Berlin, 25. November 2021. „Die Ampelkoalition hat sich im sozialen Bereich viel vorgenommen. Der Koalitionsvertrag macht sichtbar, wo die drängendsten Probleme sind und dass die neue Regierung daran arbeiten will, sozialen Spaltungen entgegen zu treten“, kommentiert Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa den gestern veröffentlichten Koalitionsvertrag für die aktuelle Legislaturperiode. „Viele konkrete Vorhaben zeugen vom Willen, Zusammenhalt und Fortschritt zu gestalten – für einen resilienten Sozialstaat, der Sprungbretter und Sicherheitsnetze für alle Generationen schafft,“ so die Bewertung der Caritas.

Besonders verletzliche Menschen im Blick

Mit Maßnahmen, die akute Probleme anpacken – wie der Heizkostenzuschuss für einkommensschwache Haushalte und die Einrichtung eines Corona-Krisenstabs -, schafft die Koalition Freiraum für ihre große Reformvorhaben in der Pflege, in der Arbeitsmarkt- und in der Familienpolitik, gegen die Vererbung von Armut, für Bildungschancen für alle. 

Es ist gut, dass besonders verletzliche Menschen in den Blick genommen werden – Menschen im Sozialleistungsbezug, Menschen in der Verschuldungsfalle, Menschen mit Behinderung und in den Elendslagern für Geflüchtete an den Toren Europas.

Begrüßenswertes bei Pflege, sozialem Arbeitsmarkt, in der Migrationspolitik

Der Deutsche Caritasverband begrüßt ausdrücklich die Stärkung der häuslichen Pflege und die weitere Reduzierung der finanziellen Belastung der stationär versorgten Pflegebedürftigen, die Entfristung des sozialen Arbeitsmarkts und die Abschaffung der Sondersanktionen für Jugendliche in der Grundsicherung. Sehr erfreulich ist die Stärkung der humanitären Aufnahme- und Resettlement-Programme für besonders schutzbedürftige Menschen auf der Flucht. Die Koalitionspartner haben auch mutige Ideen im Bereich der Demokratieförderung. Sie setzen auf eine Stärkung der Betroffenenbeteiligung und des Ehrenamts.

Perspektivwechsel bei Klimaschutz, Digitalisierung

„Die Parteien der neuen Bundesregierung stellen Klimaschutz und Digitalisierung in den Dienst sozialer Gerechtigkeit. Diesen Perspektivwechsel unterstützen wir nachdrücklich,“ so Welskop-Deffaa. 

Manche Aussage in der internationalen und gerade auch in der Politik für ein soziales Europa bleibt noch blass, bewertet Welskop-Deffaa weiter. Gerade zum sozialen Europa wird manche gute Idee ihren Praxistest noch bestehen müssen.

Lebensanfang und Lebensende schützen

Lücken sieht die Caritas auch bei der finanziellen Absicherung von Menschen in der Grundsicherung und der Sozialhilfe: Der Deutsche Caritasverband fordert schon lange eine andere Methodik bei der Kalkulation der Regelsätze für Hartz IV. Die Umbenennung in „Bürgergeld“ ändert nichts daran, dass das Geld für viele Haushalte, die Sozialleistungen beziehen, vorne und hinten nicht reicht und keine umfassende gesellschaftliche Teilhabe möglich macht. 

So überzeugend der Vertrag mit der Stabilisierung der gesetzlichen Rente und der Kindergrundsicherung die Anliegen der älteren und der jüngeren Generation versöhnt, so wenig werden die ethischen Leitplanken in Fragen des Lebensschutzes ausreichend sichtbar. „Wir hoffen, dass an Lebensanfang und Lebensende der Schutz des menschlichen Lebens und der Menschenwürde auch in der neuen Legislaturperiode höchste Priorität hat,“ so die Caritas-Präsidentin.

Mathilde Langendorf I DCV
Hier geht's zur Quelle

­